• Start
    • Regionen
      • Annecy / Col de la Forclaz
      • Bassano del Grappa
      • Greifenburg / Emberger Alm
      • Kaiserwinkl
      • Kronplatz / Pustertal
      • Oberstdorf
      • Soča-Tal
      • Stubai / Elfer
      • Tegernsee & Isarwinkel
    • Ziele & Karte
    • Bildnachweise
    Einloggen
    0

    Fliegen am Unterberghorn Edit listing

    Fliegen am Unterberghorn Edit listing

    • Details
    • prev
    • next
    • Bewertung schreiben
    • Merken
    • Teilen
    • Report
    • prev
    • next
    Was geht hier

    Gut erschlossener Klassiker mit kurzer Umlaufzeit: Bahn hinauf, Start neben der Bärenhütte, Landewiese direkt an der Talstation. Betreut vom Paradeltaclub Kaiserwinkl.

    Startplätze

    Drei ausgewiesene Startplätze, alle über die Unterberghornbahn erreichbar:

    Weststartplatz, 1.497 m, Südwest bis West. Kurz und steil, in einer Waldschneise neben der Bergstation. Starterlaubnis nur für geübte Piloten, Start nur bei mindestens 10 km/h Gegenwind, keine Schulungsflüge zur Grundberechtigung.
    Nordstartplatz, 1.480 m, Nord bis Nordost. Flach, oberhalb der Gipfelstation, der beliebteste im Gebiet.
    Gipfelstartplatz, 1.642 m, Nord bis Nordost sowie Südwest bis West. Auf dem Grat im Gipfelbereich.

    Je nach Startplatz liegen 900 bis 1.040 Höhenmeter zwischen dir und dem Landeplatz. Von der Bergstation sind es zwei bis drei Minuten zu Fuß, der Startplatz liegt bei der bewirtschafteten Bärenhütte. Zu Fuß über Scheibenwaldhütte und Bärenhütte dauert der Aufstieg rund zweieinhalb Stunden.

    Bei Südwind geht am Unterberg nichts außer über den Gipfel. Die lokale Faustregel dazu: Wenn dich der Südwind vom Start abhält, steht so viel Föhn an, dass in den Nordalpen ohnehin Pause ist.

    Die Bahn fährt in der Sommersaison 2026 vom 9. Mai bis 26. Oktober, täglich von 9:30 bis 16:30 Uhr, in den Ferien vom 11. Juli bis 13. September bis 17:00 Uhr. Fliegertarife: Einzelbergfahrt 24,50 Euro, Tageskarte 45 Euro, Fünferkarte 105 Euro, Sommersaisonkarte 415 Euro, dazu 2 Euro Pfand für die Keycard. Bei Flugverbot ist die Talfahrt für Flugsportler gratis. Im Winter ist der Flugbetrieb wegen des Skibetriebs stark eingeschränkt.

    Landeplätze

    Zwei offizielle Landeplätze, beide im Talboden bei gut 600 m.

    Hauptlandeplatz Fliegerbar Arena, rund 300 m nördlich der Talstation. Etwa 3 ha, ständig gemäht, keine landwirtschaftliche Nutzung, davor ein großer hindernisfreier Sicherheitsraum für den Höhenabbau. Für alle Hänge- und Gleitschirme, auch Tandem-, Prüfungs- und Schulungsflüge. Keine Landegebühr. In der Regel Rechtsvolte, Höhenabbau über dem freien Areal südlich des Platzes, Zielpunkt ist der rote Würfel.

    Landeplatz Unterbach, direkt neben der Talstation, rund 1 ha, betrieben von den Bergbahnen und in der Liftkarte inbegriffen. Anflug immer aus Osten, Rechtsvolte. Der Anflug aus Westen ist wegen der Liftseile untersagt. Die Fläche wird landwirtschaftlich genutzt, im Landeanflug ist mit Turbulenz zu rechnen, gepackt wird am Abbauplatz direkt am Zaun.

    Die nördliche Grenze des Hauptlandeplatzes ist nur am unterschiedlichen Grasschnitt zu erkennen. Wer zu weit nach Norden ausschwebt, steht in der Außenlandung. Höhe deshalb weit außerhalb abbauen, Position Bauernhof Leindlbauer mit dem roten Dach, und nach der Landung zügig räumen.

    Lokale Regeln

    Start- und Landeplätze samt Luftraum über dem Unterberg sind Übungsgelände unter Aufsicht der Flugschule Kössen. Der Betrieb von Hänge- und Gleitschirmen ist an deren Zustimmung gebunden. Die gilt in der Regel als erteilt, wenn du die Bedingungen erfüllst und die Aushänge an der Fliegerbar und an der Liftstation einhältst. Der Aushang vor Ort ist immer die maßgebliche Fassung.

    Mitzuführen sind eine gültige Lizenz oder eine anerkannte ausländische Berechtigung, die Halter-Haftpflichtversicherung samt Nachweis, ein betriebstüchtiges Gerät mit Rettungsgerät sowie ein Gurtzeug mit Herausfallsicherung und geeignetem Rückenschutz. Es gilt Helmpflicht. Flugschulleitung, Lehrpersonal und Liftpersonal dürfen Lizenz-, Lufttüchtigkeits- und Versicherungsnachweise kontrollieren. Der Para-Delta-Club Kaiserwinkl nennt als Mindestqualifikation den A-Schein.

    Dazu die Regeln im Einzelnen:

    Nur von den festgelegten Startplätzen starten.
    Keine Parallelstarts von Hänge- und Gleitschirmen.
    Keine Hang- oder Thermikflüge bis 100 m vor dem Startbereich, keine Toplandungen im unmittelbaren Startbereich.
    Kein Speedgliding und kein Speedriding, keine motorisierten Geräte.
    Keine Nachtflüge. Ab der Dämmerung ist der Start untersagt, aus Gründen des Such- und Rettungsdienstes und der Jagd.
    Acro nur in der ausgewiesenen Zone an der östlichen Bergflanke.
    Abstand zu den Seilbahnanlagen halten, seitlich wie in der Höhe. Die Bergbahn nennt 70 m.
    Tandempiloten am Startplatz möglichst Vorrang geben.
    Durchsagen und Warnungen über die Lautsprecheranlage der Bergbahn sind zu befolgen.
    Schulungs-, Ausbildungs- und Tandemflüge brauchen eine gesonderte Bewilligung des Flugschulleiters.

    Eine eigene Start- oder Gebietsgebühr gibt es nicht, bezahlt wird nur die Bergbahn. Eine formale Anmeldung ist nicht vorgeschrieben, der Flugtag soll aber an der Fliegerbar beginnen: Platzeinweisung, Flugwetter, Gefahrenzonen und aktuelle Einschränkungen gibt es dort. Geöffnet ist bei guter Witterung von 9 bis 22 Uhr.

    Außenlandungen im weiteren Fluggebiet sind direkt mit dem Grundeigentümer zu regeln, für Außenlandungen im Gebiet wird an der Fliegerbar eine Pauschale erhoben. Den aktuellen Betrag dort erfragen. Not- und Baumlandungen sind auch ohne Verletzung sofort dem Liftpersonal oder der Flugschule zu melden, bei einer Baumlandung den Schirm sofort bergen oder die Polizei verständigen. Nach einer Außenlandung auf Streckenflug über eine Kontaktperson Rückmeldung geben.

    Bei jedem Rettungseinsatz im Fluggebiet gilt zunächst automatisch Startverbot. Kommt der Hubschrauber, mach den Luftraum frei, am Startplatz Schirme zusammenraffen und sichern, am Landeplatz ausweichen oder eine Außenlandung in Kauf nehmen.

    Zum Luftraum: Die Region liegt im Bereich der Salzburger Luftraumstruktur, die seit 2017 mehrfach überarbeitet wurde. Ältere Gebietsinfos nennen hier teils überholte Höhenbeschränkungen. Verlass dich auf die aktuelle DHV-Luftraumkarte und die Austro-Control-AIP, nicht auf Zahlen aus Reiseberichten.

    Gefahren & Strecke

    Das Bermuda-Dreieck ist die klassische Falle hier: ein enges Tal von Nord nach Süd an der Westseite des Unterbergs, mit Schluchten, hohen Bäumen und ohne Landemöglichkeit. Bergbahn und Flugschule führen es als eigenen Sicherheitspunkt. Nur für geübte Piloten, und nicht in die Talmitte fliegen.

    Kössen gehört zu den meistbeflogenen Gebieten überhaupt, an guten Tagen ist entsprechend viel los. Hänge- und Gleitschirme teilen sich Startplätze und Luftraum, bei deutlich unterschiedlichen Gleitwinkeln, Steig- und Sinkwerten. Hangflug- und Thermikregeln strikt einhalten und den Kopf oben lassen.

    Bei Südwind ist am Hauptstartplatz Pause. Der Talwind kommt üblicherweise aus West bis Nordwest und ist vergleichsweise ruhig, er ist auch der Grund für die Verlässlichkeit des Gebiets. Bei überregionalem Ostwind wird es entlang der Westkante ungemütlich.

    Am Landeplatz Unterbach die Liftseile im Blick behalten, der Anflug aus Westen ist dort verboten. Am Hauptlandeplatz die nur am Grasschnitt erkennbare Nordgrenze beachten.

    Zur Streckenplanung: Das Gebiet trägt echte Strecken. Von April bis September 2025 wurden rund 1.000 XC-Flüge vom Unterberghorn hochgeladen. Der Gleitschirm-Gebietsrekord liegt bei 243 km in neun Stunden Flugzeit, vom Unterberg in den Pongau, zwischen Großarl- und Kleinarltal hindurch zum Krimmler Tauern und zurück nach Kössen. Gängige Richtungen sind bei Ostwind Fellhorn und Lofer, an starken Tagen die Achse nach Süden über die Kitzbüheler Alpen. Die Ansage der Flugschule dazu ist eindeutig: nicht allein und nicht ohne Bodenkontakt auf Strecke gehen.

    Externe Routenquelle

    https://www.pdc-kaiserwinkl.at/fluggebiet/

    Region
    Kaiserwinkl
    Links & Quellen
    • Kaiserwinkl — Offizieller Tourismusverband der Region.

    Alle Links am 16.08.2026 geprüft.

    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Wie diese Inhalte entstehen
    • Bildnachweise

    © 2026 egger.consulting · XC Adventure. Alle Angaben ohne Gewähr, vor der Reise an der Quelle prüfen.

    Warenkorb

      • Facebook
      • X
      • WhatsApp
      • Viber
      • Telegram
      • LinkedIn
      • Tumblr
      • Reddit
      • VKontakte
      • Mail
      • Copy link
      • Share via...
      • Threads
      • Bluesky